Die Zwergpuffotter- Gefahr aus dem Sand

15.06.2019

Die Zwergpuffotter ist in der Wüste beheimatet und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 29km/h. Sie ist hochgiftig, sehr schnell, sehr gefährlich, ein ausgezeichneter Jäger aber auch sehr, sehr schnell.

Zwerpuffotter kommt nur in der Namib-Wüste, eine Wüste die sich über Namibia bis nach Südangola erstreckt. Sie ist die einzige Viper, die dort vorkommt. Die Zwergpuffotter ist mit 30cm die kürzeste Art der Puffottern.

Sie bewegt sich mit dem Seitenwinden fort, was ein bisschen aussieht, als würde sie seitlich über den Sand fliegen. Über dieses Seitenwinden erfährst du hier mehr. 

Im Allgemeinen ist das Seitenwinden eine Fortbewegungstaktiv, bei der die Schlange auf nur zwei Punkten den Boden berührt. Diese Technik benutzen viele Wüstenschlangen, weil es kühlend ist und sie damit schnell voran kommen.

Die Zwergpuffotter ernährt sich hauptsächlich von kleinen Echsen. Dafür vergrabt sie sich an einer Stelle, an der viele Echsen sind im Sand, so, dass nur noch ihre Augen hervorschauen. Der Wind verweht ihre Spuren, und den kleinen Kopf sieht man kaum. Der Sand ist für die Schlange kühlend, und jetzt heißt es warten. Wenn eine Echse vorbeikommt, schnellt die Schlange aus dem Sand und beißt zu - die Echse hat keine Chance mehr.

Hier ein kurzes Video vom YouTube Kanal Sky Animals, der die Fortbewegung und die Jagd sehr gut zeigt.


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